Anleitung:
Du benötigst folgende Artikel:
1 Schüssel aus Plastik oder Glas ca. 1 L
1 Löffel aus Plastik, Glas oder Holz
1 Großes Sieb aus Plastik.
Achtung: es wird empfohlen niemals den Kefir mit Metallen in Berührung zu bringen da diese den Pilz beschädigen können !
....und natürlich den Kefir.
33g reichen für ca. 1 L Milch.
Je mehr Kefir desto schneller ist das Getränk fertig und wird auch besser (mehr Kohlensäure).
Gebe den Kefir in die Schüssel und füge Milch nach bedarf (in diesem Fall 1L ) hinzu.
Rohmilch (unpasteurisierte Milch) kann verwendet werden, aber bedenke das diese auch Keime enthalten kann die krank machen oder den Pilz schädigen können!
Decke die Schüssel mit einen Tuch oder Deckel ab.
Zwischendurch einmal umrühren kann nicht schaden.
(Bei Rohmilch 2-3 mal da die Sahne immer oben schwimmt)
Nach 24 Stunden ist Er fertig sieht so aus und ist stichfest.
Abseihen und danach kann gleich neu angesetzt werden.
Wenn Er vorübergehend nicht mehr gebraucht wird -
dann den Kefir unter fliesenden kalten Wasser schwemmen.
In ein kleines Aufbewahrungsglas mit Wasser geben und in den Kühlschrank stellen.
Wasser aber täglich wechseln da es sonst zu faulen beginnt!
Alternativ kann Er auch in etwas Milch aufbewahrt werden. Dann alle par Tage wechseln.
Hält sich dort doch mehrere Tage bis Wochen. Dann muss Er wieder angesetzt werden
Der Pilz ist fast unverwüstlich und kann auch für längere Zeit (mehrere Jahre) eingefroren (oder auch getrocknet) werden!
Ca.15g in einem Plastikbeutel mit Milch abdecken, mit Datum versehen und verschließen (verschweißen). Dann in den Tiefkühler geben.
Beim Auftauen und reaktivieren ist zu beachten dass man nur geringe Mengen ansetzt und die Milch min. 1 -2 Wochen täglich wegschüttet da sie noch nicht den typischen Kefirgeschmack hat.
Wenn sich das Volumen (oder Gewicht) des Pilzes verdoppelt hat, verbessert sich auch der Geschmack.
Infos zum Pilz:
Mit echtem Kefirpilz (Kefirknollen) angesetzte Milch unterscheidet sich grundlegend von industriellem „Kefir, mild“ aus dem Supermarkt, da sie durch eine echte, lebendige Symbiose aus Bakterien und Hefen fermentiert wird. Dies verleiht dem Getränk seine charakteristischen geschmacklichen, chemischen und gesundheitlichen Eigenschaften.
Sensorische & Chemische Eigenschaften: Prickelnder Geschmack: Durch die Aktivität der Hefen entsteht natürliche Kohlensäure, die dem Kefir ein feines Prickeln auf der Zunge verleiht.
Säuerlich-cremige Konsistenz: Milchsäurebakterien wandeln Zucker in Milchsäure um. Das Milcheiweiß (Kasein) flockt dadurch fein aus, wodurch das Getränk dickflüssig und cremig wird.
Minimaler Alkoholgehalt: Je nach Gärtemperatur und Dauer produzieren die Hefen einen geringen Alkoholanteil von etwa 0,2 bis 2 %. Im Supermarktkefir fehlt dieser fast völlig.
Laktosearmut: Der echte Pilz „ernährt“ sich vom Milchzucker. Nach einer Fermentation von 24 bis 48 Stunden ist der Laktosegehalt stark reduziert, was den Kefir oft auch bei leichter Laktoseintoleranz verträglich macht.
Probiotische & Gesundheitliche EigenschaftenHohe probiotische Vielfalt: Während industrieller Joghurt oder Fake-Kefir nur wenige Bakterienstämme enthält, liefert echter Kefir eine Symbiose aus 10 bis über 30 verschiedenen Bakterien- und Hefestämmen.
Unterstützung der Darmflora: Die Mikroorganismen überstehen die Magensäure gut. Sie siedeln sich im Darm an, verdrängen unerwünschte Keime und stärken so das Immunsystem.
Einzigartiges „Kefiran“: Der Pilz bildet ein spezielles, gesundes Kohlenhydrat (ein Polysaccharid namens Kefiran), das entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften besitzt.
Nährstoffprofil: Durch den Fermentationsprozess wird die Milch praktisch „vorverdaut“ und mit zusätzlichen Nährstoffen angereichert:
Vitamine: Reich an B-Vitaminen (B1, B2, B12), Folsäure sowie den Vitaminen A und D.Mineralstoffe: Liefert leicht verfügbares Kalzium, Magnesium, Eisen und Jod für Knochen und Muskeln.
Proteine: Enthält hochwertiges Eiweiß, das durch die Fermentation besonders leicht verdaulich ist.
Direktvergleich: Kefir vs. andere Produkte
Produkt: Probiotischer Nutzen. Konsistenz & Geschmack:
Kefir Sehr hoch (Bakterien & Hefen)Flüssig, prickelnd, säuerlich, Proteingehalt Moderat
Joghurt Moderat (nur Bakterienstämme)Cremig, mild bis säuerlich, Proteingehalt Moderat
Buttermilch Gering (kaum lebende Kulturen)Flüssig, erfrischend, leicht sauer, Proteingehalt Niedrig
Skyr Gering (Fokus auf Proteine)Sehr fest, cremig, säuerlichProteingehalt Sehr hoch
Ayran Gering (meist pasteurisiert)Flüssig, salzig, erfrischend: Proteingehalt Niedrig
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Säure-Resistenz: Die verschiedenen Stämme schützen sich in der Kefir-Matrix gegenseitig.
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Magenpassage: Mehr nützliche Keime überstehen die aggressive Magensäure und Galle.
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Lebende Ankunft: Die Bakterien kommen im Gegensatz zu Joghurtkulturen in großer Zahl lebend im Dickdarm an.
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Breitband-Schutz: Verschiedene Stämme bekämpfen unterschiedliche Krankheitserreger (wie E. coli oder Salmonellen).
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Platzmangel für Keime: Die hohe Dichte an guten Bakterien besetzt die Darmwand vollständig.
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Antibakterielle Stoffe: Die Mikroorganismen produzieren gemeinsam ein breiteres Spektrum an natürlichen Antibiotika (Bakteriozine).
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Einzigartiges Teamwork: Kefir enthält als eines der wenigen Produkte sowohl Milchsäurebakterien als auch nützliche Hefen (z. B. Saccharomyces kefir).
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Pilz-Kontrolle: Diese Kombination ist besonders effektiv darin, krankhafte Pilze wie Candida albicans im Zaum zu halten.
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Nährstoff-Sharing: Die Hefen produzieren Vitamine, die wiederum das Wachstum der guten Bakterien beschleunigen.
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Darmschutz: Die Vielfalt an Mikroorganismen produziert größere Mengen an Acetat, Propionat und Butyrat.
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Energie für die Darmwand: Diese Fettsäuren ernähren die Zellen der Darmschleimhaut und halten sie dicht (Schutz vor Leaky-Gut).
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Entzündungshemmung: Sie signalisieren dem Immunsystem, Entzündungen im gesamten Körper zu senken.
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Stimmungs-Boost: Bestimmte Bakterienstämme im Kefir (oft als Psychobiotika bezeichnet) produzieren Vorstufen von Neurotransmittern wie Serotonin und GABA.
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Stressresistenz: Eine hohe mikrobielle Vielfalt wird in Studien direkt mit einer höheren Stressresistenz und geringeren Angstzuständen verknüpft.
(KI-generierter (Text)
Wie gesund ist Kefir wirklich?
Kefir ist ein nährstoffreiches, vielseitiges Lebensmittel mit einer großen Vielfalt an lebenden Bakterienstämmen. Ein Wundermittel ist er aber nicht. Die wissenschaftlichen Untersuchungen zu positiven Wirkungen auf die Gesundheit – insbesondere auf das Immunsystem und auf Entzündungsprozesse – sind bisher wenig aussagekräftig. Kefir kann aber sinnvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein, vergleichbar mit anderen fermentierten Lebensmitteln wie Joghurt, Sauerkraut oder Kimchi. (Quelle: Apotheken Umschau)
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